Wohnheim für seelisch behinderte Menschen

Wir begleiten 30 seelisch behinderte Menschen auf ihrem Weg durch die alltäglichen Probleme im Sinne des christlichen Glaubens.

Grundlage unserer Arbeit ist eine bedarfsorientierte Unterstützung, Beratung und Anleitung. Hiermit möchten wir eine inaktive Hilfe und Betreuungsbeziehung in der häuslichen Umgebung gewährleisten.

Das Wohnheim "St. Klara" befindet sich in einem ehemaligen Herrenhaus,welches nach einem Komplettumbau im Januar 2002 eröffnet wurde. Im November 2002 konnte noch ein neuer Anbau in Betrieb genommen werden. Im Neubau befinden sich drei Trainingswohnungen.

"St. Klara" bietet in drei Wohnbereichen, jedem Einzelnen Förderung nach seinem ganz individuellen Hilfebedarf.

Im Wohnheim arbeiten wir nach dem Bezugsbetreutensystem.
Dieses ermöglicht die Zuordnung von einer festen, fachlich qualifizierten Bezugsperson. Durch ein hohes Maß an Beziehungsdichte kann sich eine intensive persönliche Bindung zwischen Bewohner und Betreuer entwickeln.

Die gegenseitige Unterstützung durch Betreuer und Bewohner erfolgt sowohl in der Gemeinsamkeit als auch in der Auseinandersetzung. Dies ist ein unschätzbarer Baustein des konzeptionellen Vorgehens in der gewachsenen Gemeinschaft. Neben dem Einzelkontakt zwischen Betreuer und Bewohner bildet die Gruppenzugehörigkeit eine breite und unterschiedliche Erlebnisqualität.

Durch die Teilnahme in den verschiedenen Gruppen und durch die Nutzung der Angebote entsteht eine Verbindung zwischen Einzelbetreuung, Kleingruppenerfahrung und Großgruppenerleben. Dieses ermöglicht den seelisch behinderten Menschen ein Leben in gesellschaftlicher Normalität.

Täglich werden am Nachmittag verschiedene Möglichkeiten angeboten um die Freizeit zu gestalten, dazu gehören Einkaufsfahrten, Spielnachmittage, Sitztanz, gemeinsames Kuchen backen und Kochen sowie das Mitsingen im Wohnheimchor.

Von großer Beliebtheit bei unseren Bewohnern sind auch die regelmäßigen Ausflüge und die gemeinsame Urlaubsfahrt sowie die Jahreszeit bedingten Feierlichkeiten, wie z. B. Fasching, Sommerfest, sowie die gemeinsame Weihnachts- und Sylvesterfeier.
Die Integration des Heimes in die lokalen Strukturen ist gut gelungen.

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